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Aktualisiert: 8. Dez. 2025

Wer ernsthaft mit der Videografie starten möchte, muss sich zunächst für ein Kamerasystem entscheiden – und im Zusammenhang damit auch mit der Wahl des richtigen Objektivs für den Start auseinandersetzen. Für letztgenannte Überlegungen halte ich in diesem Special einige nützliche Tipps bereit.


Ich selbst drehe Videos seit vielen Jahren mit Sony-Kameras. Ergänzt habe ich mein System vor zwei Jahren um die dji Ronin 4D. Auch ich musste mich zu Beginn entscheiden, mit welchen Objektiven ich eigentlich filmen will und habe dafür unzählige YouTube-Videos geschaut, mich bei Freunden aus der Branche und im Fachhandel informiert. Doch eins kann ich Euch sagen: Nichts ist so zuverlässig wie die eigene Erfahrung, wenn es um die Entscheidung für das richtige Objektiv für den Start geht.

 

Zoom oder Festbrennweite?

Zunächst stellt Ihr Euch sicher die Frage, ob Ihr zu einem Zoom oder einer Festbrennweite greifen sollt. Nun, mit einem Zoomobjektiv könnt Ihr Euch sicherlich einfacher auf verschiedene Drehsituationen einstellen. Allerdings variiert je nach eingestellter Brennweite der Bildeindruck, und auch die Lichtstärke ist bei den erschwinglicheren Modellen nicht über die gesamte Zoomweiter dieselbe. Zudem taucht man mit einem Zoom nicht derart tief in eine Szene ein, wie mit einer Festbrennweite. Ich liebe es, mich am Set rein- und rauszubewegen, um den von mir gewünschte Look zu erzielen.

 


Das macht es auch in der Postproduktion einfacher, wo ich nicht zahlreiche verschiedene Zwischenbrennweiten in optischen Einklang bringen muss. In der Regel ist das Herangehen an oder Entfernen von einem gefilmten Objekt sogar im Video nutzbar, während der händische Zoom nur bei speziellen Effekten im fertigen Film gezeigt werden sollte. Zumeist ist da eher ein zusätzlicher Schnitt nötig. Meine Empfehlung geht also klar zu einer Festbrennweite – es sei denn, Ihr wollt ausschließlich oder häufig Hochzeiten oder andere Veranstaltungen filmen, bei denen Ihr nicht selbst den Ablauf bestimmen und ggf. wiederholen könnt. In solchen Fällen sind Zoomobjektive absolut wertvoll, damit Ich Euch auf die vielen spontanen Ereignisse schnell mit der passenden Brennweite einstellen könnt.


Weitwinkel, Normalobjektiv oder Tele?

Bei der zweiten Wahl müsst Ihr Euch nun noch für ein Objektiv aus den drei großen Gruppen entscheiden: Weitwinkel, Normalobjektive oder Teleobjektive. Bei einer Vollformatkamera liegen Normalobjektive bei einer Brennweite zwischen 40 und 60mm, wobei das 50mm am üblichsten ist. Nun könnte man meinen, dass dessen natürliche, unverzerrte Optik am besten für alle Zwecke geeignet ist und Ihr Euch daher für ein solches Objektiv zum Start entscheiden solltet. Ich selbst habe allerdings gemerkt, dass ich seit Jahren eigentlich kaum noch mit einem Normalobjektiv filme. Häufig drehe ich in eher beengten Situationen – zum Beispiel in Büros, in Krankenhaus-OPs oder in Fitnessstudios zwischen zahlreichen Geräten. Dabei greife ich immer wieder zu meinem Sony 24mm GM, (Foto unten, Sony) also einem leichten Weitwinkel. Es gibt mir die Möglichkeit, selbst mit wenig Abstand noch ausreichend viel von der das Objekt umgebenden Szenerie aufzunehmen. Dabei stellt es Gesichter sehr natürlich dar.

 



Bei Interviews nutze ich es ebenfalls an der Hauptkamera und für die zweite Perspektive ein leichtes Teleobjektiv mit 85mm. Also auch in diesem Fall kommt bei mir in der Regel kein Normalobjektiv zum Einsatz. Das hole ich tatsächlich nur dann heraus, wenn ich die Kamera für die zweite Perspektive nicht weit genug vom Objekt entfernt platzieren kann.

 

Weitere Vorteile eines leichten Weitwinkels, bei dem Ihr Euch auch für ein 35mm-Modell entscheiden könntet, sind die kompakte Form und das leichtere Gewicht gegenüber einem Normal- und erst recht einem Teleobjektiv. Damit könnt Ihr es sehr gut auch auf Gimbals oder für Aufnahmen aus der Hand nutzen und somit einen homogenen Gesamteindruck Eures Videos erzielen. Denn so nutzt Ihr für alle Hauptszenen und das B-Roll-Material dieselbe Linse.

 

Fazit

Für den Start empfehle ich Euch ein leichtes Weitwinkel mit einer guten Lichtstärke, die aber nicht unbedingt bei 1.4 oder noch besser liegen muss. Denn dann wird das Objektiv gleich wieder recht teuer. 1.8 reicht für den Beginn in Eure Videographie-Karriere oder das Filmen als Hobby vollkommen aus. Ich verlinke Euch jeweils mehrere Modelle in unterschiedlichen Preisklassen und für verschiedene Systeme. Für die Nutzung an APS-C-Kameras müsst Ihr den entsprechenden Crop-Faktor beachten, der in der Regel 1,5 oder 1,6 beträgt und die Brennweite entsprechend verlängert. So wird aus an einer Sony-APS-C-Kamera durch den 1,6-Crop aus einem 35mm-Weitwinkel ein Normalobjektiv mit 56mm Brennweite.

 

SONY

Meine Empfehlung

 

Mein Preistipp

 

Vielseitigkeitstipp (mit Macro-Funktion)

 


CANON

Meine Empfehlung

 

Mein Preistipp


 

PANASONIC

Meine Empfehlung

 

Mein Preistipp

In diesem Special empfehle ich Euch Lampen und Leuchten, mit denen Ihr bessere Videos für YouTube, Instagram, TikTok und Co. produziert. So werdet Ihr mit Eurem Stream oder Vlog 2024 so richtig erfolgreich.


Besseres Licht beim Streamen

Insbesondere wenn Ihr in einer recht dunklen Zimmerecke Videos für YouTube, TikTok und Co. erstellt, oder wie ich in einem Raum, der keine Fenster hat, seid Ihr auf eine gute künstliche Beleuchtung angewiesen. Ansonsten habt Ihr unschöne Schatten im Gesicht oder müsst eine derart hohe Lichtempfindlichkeit (ISO) bei der Kamera einstellen, dass es zu noch unschönerem Bildrauschen kommt.


Ihr kennt das sicher von Eurem Smartphone, das die ISO-Anpassung automatisch erledigt, um Details im Dunklen noch einigermaßen sichtbar darstellen zu können. Bei der Auswahl der Leuchten kommt es – neben Eurem Budget – vor allem darauf an, was Ihr damit vorhabt.


Streaming Studio mit Elgato Key Light
Mein Streaming Studio mit Elgato Key Lights

Die besten Streaming-Leuchten

Bei einem Stream empfehle ich zwei Lampen, die Euer Gesicht von einer leichten Erhöhung aus beidseitig aufhellen und Schatten darin minimieren oder komplett entfernen. Ein weiterer Vorteil: Ihr könnt jede Leuchte individuell ansteuern und Euer Gesicht dadurch noch besser modellieren. Klassisch reduziert man dabei die Lichtstärke auf der der Kamera abgewandten Gesichtshälfte. Ich selbst nutze unter anderem zwei Elgato Key Lights.


Elgato Key Light: Vorzeigemodell

Elgato Key Lights im Einsatz
Elgato Key Lights im Einsatz

Ich habe mir zwei Elgato Key Lights (bezahlter Link, je 2.800 Lumen) gekauft und nutze sie seit über zwei Jahren mit großer Begeisterung. Sie sind mit den Klemmen einfach zu installieren, das Kabel verschwindet hinter den stabilen Stativ-Röhren und die ebenso robusten Kugelgelenke lassen eine schnelle Justierung der Flächenleuchten zu. Helligkeit und Weißton (2900–7000 K) sind zudem per App oder das Elgato Stream Deck steuerbar – perfekt!

Elgato key Light Air: Kleine Schwester


Halb so hell (1.400 Lumen), statt auf maximal 129cm nur auf maximal 89cm ausziehbar, aber ansonsten ebenso genial wie die große Schwester Elgato Key Light (bezahlter Link). Wer Geld sparen und/oder lieber Ständer statt Klemmen nutzen will, der greift hier zu. Auch bei der Elgato Key Light Air (bezahlter Link) lassen sich Helligkeit und Weißton (2900–7000K) per App oder Elgato Stream Deck (bezahlter Link) steuern.


Godox ES 45 Key Light: Gute Alternative


Godox, bekannt für professionelle Lichtlösungen wie Blitze und Tageslichtleuchten, mischt nun auch bei den Streaming-Lampen mit. Und das – wie zu erwarten war – richtig gut! Das Godox ES45 Key Light (bezahlter Link) ist mit 2.500 Lumen nicht ganz so hell wie das Elgato Key Light, (bezahlter Link) aber deutlich heller als das Elgato Key Light Air. Wer statt einer App lieber eine physische Fernbedienung für die Einstellung von Helligkeit und Weißton (2800–6500K) nutzt, der liegt hier richtig. Die lässt sich magnetisch auf der Rückseite befestigen und geht damit nicht verloren. Wie bei der Konkurrenz ist das Licht hochwertig und weich.

Leuchten-Set-up für Green Screen

Wollt Ihr Euch ausgeschnitten und ohne Hintergrund vor einem eingeblendeten Video zeigen, benötigt Ihr neben einem Green Screen auch eine besondere Ausleuchtung. Dann könnt Ihr diesen Effekt ohne störendes Kantenflimmern und Farbsäume realisieren. Dafür nutzt ihr mindestens eine weitere Leuchte, die den Green Screen selbst aufhellt und damit den von Euch darauf geworfenen Schatten minimiert oder komplett verschwinden lässt.


Zwei auf den Green Screen gerichtete Lampen sorgen für ein noch besseres Ergebnis, da der Algorithmus der Broadcast-Software (z.B. OBS) oder des Videoschnittprogramms (z.B. Adobe Premiere Pro) Eure Umrisse besser erkennen und vom grünen Hintergrund lösen kann.


Für Green Screen Ausleuchtung nutzt man 1–2 weitere Leuchten
Für beste Green-Screen-Ausleuchtung nutzt man ein bis zwei weitere Leuchten

Philips Hue Discover

Das Philips Hue Flutlicht Discover im Einsatz
Das Philips Hue Flutlicht Discover im Einsatz

Das Philips Hue Flutlicht Discover (bezahlter Link) nutze ich seit drei Jahren in doppelter Ausführung an der Wand über meinem Hauptmonitor. Kurz danach sind die Elgato Key Lights hinzugekommen. Diesen Vier-Lampen-Aufbau verwende ich bei Green-Screen-Nutzung. Die Discover (bezahlter Link) sehen schick aus und beherrschen sogar den Hue-Farbwechsel. Die Anbringung an Leichtbauwänden und generell an der Wand gelingt ebenso einfach wie die Steuerung über die Hue-App. Dabei lassen sich auch unterschiedliche Weißtöne erzeugen, was für die Anpassung des Green-Screen-Effekts wertvoll ist. Einziger Kritikpunkt: Die Leuchten strahlen bei längerer Nutzung etwas Wärme ab.


Die besten Leuchten für Vlogs

Für Vlogs könnt Ihr ebenfalls auf die oben genannten Leuchten zurückgreifen. Habt Ihr etwas mehr Platz, sind professionelle Tageslicht-LED-Lampen mit Softbox ideal. Sitzt oder steht Ihr überwiegend allein vor der Kamera, reicht ein einzelnes dieser Modelle. Die Softbox sorgt für ein noch weicheres, natürlicheres Licht als die bei den Streaming-Lights eingebauten Streuscheiben.


Einzige Nachteile sind der zumeist etwas höhere Preis und der größere Platzbedarf. Zudem benötigt Ihr noch ein Lampenstativ. Ein weiterer Vorteil: Wenn Ihr auch professionelle Video- und Fotoshootings anbietet, oder dies später einmal vorhaben solltet, besitzt Ihr bereits ein wichtiges Element von der dafür benötigten Ausstattung.


Die Godox UL150 im professionellen Shooting-Einsatz
Godox UL150 im Shooting-Einsatz

Godox UL150: Absolut lautlos


Das Tolle an der Godox 150UL (bezahlter Link) ist – neben ihrem stabilen Aufbau, der einfachen Handhabung und einem gleichmäßigem Lichtspot ohne Softbox – ihr ausgeklügeltes Wärmeableitungssystem. Das Design ohne eingebauten Lüfter erlaubt den unhörbaren Betrieb im Streaming- und Vlogging-Studio sowie bei Videoaufnahmen. Die Helligkeit von bis zu 150W reicht für viele Zwecke aus.


Godox SL-60W: Wenn weniger reicht



Bei den meisten Räumen oder Streaming-/Vlogging-Ecken in der Wohnung reichen die 60W der Godox SL-60W (bezahlter Link) aus. Der Lüfter ist kaum hörbar, die Lichtstärke per Fernbedienung einstellbar und der Aufbau ist äußerst stabil. Wie bei der Godox 150UL (bezahlter Link) sorgt der Bowens-Mount dafür, dass gängige Softboxen und andere Diffusoren ganz einfach angeschlossen werden können.


Amaran 100X: Nobel, aber durchaus bezahlbar



Die Amaran 100x (bezahlter Link) ist ein 100W starkes Modell aus der Budget-Reihe des Nobelleuchten-Herstellers Aputure und lässt sich am Gerät selbst oder via App steuern. Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben, und im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten LED-Tageslichtlampen lässt sich der Weißton anpassen (2700–6500K). Darüber hinaus können neun verschiedene Lichteffekte wie Feuerwerk, Blitz, defekter Glühbirne, oder Fernseher eingestellt werden. Über den Bowens-Mount lassen sich diverse Softboxen (z.B. die Aputure Lantern Softbox) (bezahlter Link) anschließen.

Aktualisiert: 7. Dez. 2025

In diesem Special stelle ich Euch die besten Mikrofone für YouTube, Instagram, TikTok und Co. vor und erkläre Euch, für welchen Zweck Ihr welchen Mikrofon-Typ nutzt.


Auch bei den Mikrofonen solltet Ihr Euch zunächst überlegen, was genau Ihr damit erreichen wollt. Auf meinem YouTube-Kanal findet Ihr verschiedene Videos zu diesem Thema, daher gehe ich hier etwas kürzer darauf ein.



Dynamische Mikrofone

Dynamische Mikrofone sind äußerst robust und zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig vom umgebenden Raum auf- und wiedergeben. Für den besten Sound, der voluminös, rund und etwas höhenreduziert klingt, dürft Ihr Euch daher aber auch nicht zu weit von dem Mic entfernen. Solltet Ihr einen ständig herumlaufenden Hund oder einen PC haben, der unter Volllast klingt wie ein Raketenstart, helfen Euch dynamische Mikrofone dabei, dass sich Eure Zuschauer trotzdem voll auf Euch und Eure Stimme konzentrieren können. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu den Kondensator-Varianten benötigen dynamische Mikrofone keine Phantomspeisung, was sie universeller einsetzbar macht.


Shure SM7B: Das Meisterstück

Das Mikrofon der Profis: Shure SM7B
Shure SM7B: Das Mikrofon der Profis

Das Shure SM7B (bezahlter Link) ist der Klassiker unter den Studio- und Musiker-Mikrofonen. Die erste Version stammt aus meinem Geburtsjahr, 1973, und hielt weltweit Einzug in Radiosender. Kein Wunder: Die dynamische Kapsel sorgt mit ihrem weichen, linearen und weiten Frequenzgang für eine besonders transparente und natürliche Wiedergabe von Sprache und Gesang. Zudem hält die Abschirmung Brummen durch Computermonitore und anderes Studioequipment von den Aufnahmen fern. Das Shure SM7B (bezahlter Link) mit XLR-Anschluss ist ein echtes Highlight unter den Mikrofonen aller Gattungen.


Røde Podcaster: Der Kronprinz

RØDE Procaster: Günstigere, sehr gute Alternative zum  Shure SM7B
RØDE Procaster: Günstigere, sehr gute Alternative zum Shure SM7B

Das RØDE Procaster (bezahlter Link) mit XLR-Anschluss ist ein moderner Klassiker unter den professionellen dynamischen Mikrofonen. Es ist speziell für Sprachanwendungen wie Podcasting, Streaming, Synchronsprechen und Radioübertragung entwickelt worden, verfügt über einen eingebauten Windschutz, Pop-Filter und Dämmung und liefert ein warmes, tiefenorientiertes Klangbild.


Maono HD300T: Mein Budget-Tipp

Budget-Tipp: Das USB/XLR-Mikrofon MAONO HD300T
Budget-Tipp: Das USB/XLR-Mikrofon MAONO HD300T

Mein absoluter Budget-Tipp ist das MAONO HD300T (bezahlter Link). Hier bekommt Ihr nicht nur ein toll klingendes Mikrofon, das sowohl über einen XLR- als auch einen USB-Anschluss verfügt, sondern auch noch einen Ständer mit einer Mic-Halterung, die Vibrationen recht gut absorbiert, sowie einen kompakten Pop-Schutz zum günstigen Preis. Über den integrierten 3,5-mm-Kopfhörerausgang könnt Ihr den Ton bereits während der Aufnahme und ohne Verzögerung oder Echo direkt über das Mic überwachen.


Kondensator-Mikrofone

Kondensator-Mikrofone sind das Gegenteil der dynamischen Varianten. Sie sind empfindlicher im Aufbau, benötigen eine sogenannte Phantomspeisung von 48 V, die ein Audio-Interface oder Mischpult zur Verfügung stellen muss, und zeichnen mehr von der Umgebung auf. Wer einen möglichst natürlichen Sound erzielen will, der auch die Umgebung mit einbezieht, liegt hier richtig. Das trifft auch dann zu, wenn Ihr das Mikrofon nicht genau vor Eurem Gesicht platzieren wollt. Denn aufgrund der genannten Charakteristik nehmen Kondensator-Mics den Sound auch aus größerer Entfernung ohne wahrnehmbare Qualitäts- und Lautstärkeeinbußen auf.


Røde NT1A: Für Kristallklaren Klang

RØDE NT1A: Kondensator-Klassiker für einen kristallklaren Klang
RØDE NT1A: Kondensator-Klassiker

Dieses Mikrofon besitze ich schon viele Jahre und habe es häufig für Gesangsaufnahmen genutzt. Das Irre ist, dass jede Nuance mit aufgezeichnet wird. Als mein Hund sich nur leicht im Körbchen bewegt hat, konnte ich das klar und deutlich über die Kopfhörer wahrnehmen. Hier ist es also wichtig, dass Ihr diesen Effekt auch tatsächlich erzielen wollt. Dann bekommt Ihr mit dem RØDE NT1A (bezahlter Link) einen tollen Klang, der Eurer Stimme Weite, Klarheit und Transparenz verleiht. Tipp: Ihr müsst dafür sorgen, dass die Seite mit dem Punkt zu Euch zeigt, denn nur von dieser Seite aus nimmt das Mikrofon den Sound auf.


Røde VideoMic NTG: Klein, aber oho

Alles Wissenswerte zu diesem fantastischen und ungemein praktischen Richtmikrofon erfahrt Ihr in meinem YouTube-Video. Im Infobereich unterhalb des Videos findet Ihr Amazon-Affiliate- Links zu allen im Video gezeigten Modellen.


Marantz MPM1000: Budget-Tipp

Marantz Professional MPM1000: Schick und günstig
Marantz Professional MPM1000: Richtig schick und richtig günstig

Das Marantz Professional MPM1000 (bezahlter Link) ist ein schickes Kondensator-Mikrofon mit großem Einfallsbereich für den Schall (45 Grad) und einem stabilen Klangbild. Der Sound erreicht nicht ganz die Weite der teureren Modelle, kann aber insbesondere für den Start vollauf überzeugen. Die mitgelieferte elastische Gelenk-Halterung mit Reduziergewinde-Schraube lässt sich vertikal arretieren. Ein Metallring sorgt für umlaufende Befestigung der elastischen Bänder.



Lavalier-Mikrofone

Eine Untergattung der Kondensator-Mikrofone sind Lavalier-Mikrofone. Die kleinen Mics lassen sich fast unsichtbar an oder sogar komplett unsichtbar unter der Kleidung befestigen. Durch die Kondensator-Eigenschaften nehmen sie einen weiten Klangbereich auf und damit trotz der Entfernung zum Mund des Trägers auch dessen Stimme. Je nach Platzierung verändert sich dabei die Klangcharakteristik. Solltet Ihr Euch beim Dreh Eurer Vlogs oder beim Stream viel bewegen (eventuell sogar, um an anderen Positionen im Raum etwas zu zeigen), sind diese Mikrofone ideal, da sie stets bei Euch sind.


Den Sound nehmt Ihr entweder über eine Funk-Strecke direkt mit der Kamera oder mit einem Audiorecorder auf. Oder Ihr steckt einen kleinen Audiorecorder wie den Zoom F1-LP direkt in Eure Hosentasche. Das hat den Vorteil, dass Ihr die Aufnahme schnell überprüfen, pausieren oder starten könnt. Zwar könntet Ihr auch ein oder mehrere größere Kondensator-Mikrofone Euren Raum abdecken lassen, dennoch wären dabei die Lautstärke- und Klangunterschiede hörbar. Beide Effekte treten bei Lavalier-Modellen nicht auf.


DJI Mic: Kabellos und klangstark

DJI MIC: Universell da kabellos einsetzbar, aber auffällig groß
DJI Mic: Kabellos einsetzbar, aber recht groß

Mit nur 30 Gramm Gewicht sind die beiden im Set des DJI Mic (bezahlter Link) enthaltenen Funkmikrofon-Sender äußerst leicht. Den Empfänger kannst Du über den Zubehörschuh ganz einfach an der Kamera anbringen. Die Akkulaufzeit der Lavalier-Sender beträgt fünf Stunden und die des Empfängers fünfeinhalb Stunden. Über die Ladeschale steht das komplette System unterwegs 15 Stunden lang zur Verfügung. Cool: Als Backup wird eine sekundäre Audiospur mit einer Lautstärke von -6 dB aufgenommen. Kleiner Nachteil: Die Sender sind recht groß und daher auffällig im Bild.


Shure MVL: Günstig und fast unsichtbar

Shure MVL: Fast unsichtbar und einfach anzubringen
Shure MVL: Klein und leicht anzubringen

Das Shure MVL (bezahlter Link) Ansteckmikrofon mit Kugelrichtcharakteristik bietet eine schöne akustische Klarheit. Störungen habe ich beim Testen keine wahrgenommen und der im Set inkludierte Windschutz macht seine Sache recht gut, wobei eine Dead-Cat-Variante noch effektiver wäre. Das Lavalier-Mic ist auch mit Smartphones und Tablets kompatibel. Das Modell ist schön klein und lässt sich mit der Klemme schnell und überall an der Kleidung anbringen.


Powerdewise: Mein Budget-Tipp


PowerDeWise Lavalier Mic: Supergünstig und trotzdem gut
PowerDeWise Lavalier: Supergünstig und gut

Für den Start ist dieses Lavalier-Mikrofon von PowerDeWise (bezahlter Link) mit ultra langem Kabel durchaus zu empfehlen. Fremdgeräusche werden weitestgehend abgehalten und der Klang ist auf gutem Niveau. Zwar ist das Ergebnis nicht mit denen der beiden anderen hier vorgestellten Produkte vergleichbar, aber dafür ist dieses Modell auch sehr viel günstiger.



USB-Mikrofone

Die Qualität von USB-Mikrofonen ist zunächst einmal genauso hoch wie die ihrer per XLR oder Klinke anschließbaren Pendants. Die Vorverstärkung und Wandlung findet jedoch direkt im Mic selbst statt, wodurch eine spätere Aufwertung durch ein Upgrade des externen Audiointerfaces nicht möglich ist. Überhaupt gilt: Externe Vorverstärker und Effektgeräte können nicht mit einem USB-Mikrofon genutzt werden! Der große Vorteil liegt in der schnellen Nutzung mit einem PC/Mac. Einfach per USB-Kabel verbinden, fertig. Selbst die Phantomspeisung kommt über USB. Allerdings sollte Euer Modell über einen Gain-Regler und einen Kopfhörerausgang verfügen, da Ihr das Signal sonst erst nach Ankunft im PC abhören und nur dort beeinflussen könnt. Das Signal kommt zudem mit etwas Verzögerung im Rechner an, sodass echtes Live-Monitoring nicht möglich ist.


Røde NT-USB: Top mit USB-Anschluss

RØDE NT-USB: Professionelles Mikrofon mit praktischem USB-Anschluss
RØDE NT-USB: Professionelles Mikrofon mit praktischem USB-Anschluss

Das RØDE NT-USB (bezahlter Link) ist ein Kondensator-Mikrofon mit USB-Anschluss und kommt mit Integrierter 360-Grad-Schwenkhalterung, Popfilter und Stativ. Der Sound klingt warm und präsent, wobei über eine Zusatz-Software für Mac und PC noch weiter am Klang geschraubt werden kann (Noise-Gate, Kompressor etc.) Ein Kopfhörerverstärker in Studioqualität und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss lassen präzises Echtzeit-Abhören des Signals zu, dessen Eingangspegel direkt am RØDE NT-USB (bezahlter Link) eingestellt werden kann. Ein tolles Mikrofon, das auch höheren Ansprüchen genügt und sich sehr einfach und ohne zusätzliches Audio-Interface in die PC-Infrastruktur einbetten lässt.


Beyerdynamic FOX USB: Ebenfalls gut

Beyerdynamic FOX USB: Ebenfalls gut

Vom Beyerdynamic FOX USB (bezahlter Link) habe ich schon viel Gutes gehört. Freunde von mir nutzen es für ihre Podcasts und Gesangsaufnahmen und es soll eine stabile, präzise Klangabnahme bieten. Am Gerät selbst lässt sich die Lautstärke des Kopfhörerausgangs ebenso regulieren wie die des Eingangssignals. Zudem – besonders praktisch beim Streamen, Live-Interviews oder Calls – kann man es über einen zusätzlichen Knopf stummschalten. Ständer, USB-Kabel und Wind-/Pop-Schutz sind im Set des Beyerdynamic FOX USB enthalten.


Hyperx Quadcast: Budget-Tipp

HyperX QuadCast: Toller Klang und durchdachte Features
HyperX QuadCast: Toller Klang und durchdachte Features

Das HyperX QuadCast (bezahlter Link) ist ein Kondensator-Mikrofon mit gutem Klang und einer mitgelieferten vibrations- und stoßgeschützten Halterung. Der integrierte Windschutz verhindert unerwünschte Pop- und Plosivlaute. Auf der LED-Anzeige lässt sich der Mikrofon-Status erkennen, und wie beim Beyerdynamic FOX USB (bezahlter Link) kann man das Mic ganz einfach stummschalten – hier durch einfaches Antippen der Oberseite. Neben den vier Richtcharakteristiken (Stereo, omnidirektional, Kardioid und bidirektional), die für verschiedene Monolog- und Dialog-Situationen gedacht sind, kann auch die Mikrofoneingangslautstärke direkt am HyperX QuadCast verändert werden.

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