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Aktualisiert: 27. Feb. 2024

Zwar höre ich die meiste Zeit den Game-Sound über mein Plantronics RIG 800LX Headset, aber da ich auch Musik mache und ab und zu den Sound über Boxen testen möchte – und in ein Studio nun einmal Lautsprecher gehören –, habe ich mich nach einem schönen wie klangstarken Aktiv-Paar umgesehen. Auf einen zusätzlichen Verstärker wollte ich bewusst verzichten: aus Platzgründen, und weil ich nicht noch eine Wärmequelle in den kleinen Raum stecken wollte.


Gelandet bin ich nach ausgiebiger Recherche im Netz auf die SAXX AS 30. Die Zweiwege-Lautsprecher sehen mit ihrem mattem Lack-Finish ohne sichtbare Schrauben irre gut aus. Mir gefällt dabei der puristische Look. Sie sind aufgrund der Holzverarbeitung wertig schwer und mit einer Abmessung von jeweils 12,5x18,19 cm schön kompakt.


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Viele Anschlüsse­­­­

Die Anschlüsse sind überwiegend an der Master-Box, die auch den Verstärker enthält, vorhanden, die über ein normales Lautsprecherkabel (ein mit 1,5 Metern recht kurz ausgefallenes ist im Lieferumfang enthalten) und stabilen Schraub-/Steckverbindungen mit ihrer Schwester verbunden wird.


Je nach Länge des Abstands sollte man dabei darauf achten, eine ausreichende Abschirmung zu wählen, damit nicht die zweite Box weniger brillant aufspielt als der Master. An dem stehen ein Cinch-Stereo-Port, eine 3,5mm-Klinkenbuchse, eine USB-B-Schnittstelle sowie ein optischer Digitaleingang zur Verfügung. Darüber hinaus steht ein Cinch-Mono-Ausgang für den Anschluss eines Subwoofers zur Verfügung. Auf den habe ich allerdings verzichtet, denn das wäre bei einem 4,5qm kleinen Raum dann doch ein wenig drüber.


Für alle, die in einem größeren Raum das 2.1-Ergebnis genießen möchten, empfehle ich den deepSOUND DS 10, den man auch kabellos in das System integrieren kann. Er fügt sich harmonisch ins Gesamtbild mit klaren Höhen ein, bei dem nur die Mitten etwas mehr Kick hätten vertragen können. Auch ohne den Sub sind die SAXX AS 30 sehr bassstark, wobei der Klang nie aggressiv wirkt, sondern rund und warm.

Beschallt auch große Räume

Ich habe das Paar auch einmal in unserem ca. 65qm großen Loft-Wohnbereich ausprobiert, und ihre Dauerbelastbarkeit von 2 x 30 Watt bei einer Impulsbelastbarkeit von 2 x 50 Watt reicht auch in solchen Abmessungen für eine potente Soundkulisse aus. Zusammen mit einem Sub stellen die SAXX AS 30 eine tolle 2.1-Alternative zu einer Soundbar dar, die bei Filmsound beide Welten – krachende Effekte sowie voluminöse, räumliche Musik – beherrscht und miteinander verheiratet. Als ich vor einem Jahr die Playbar von Sonos ausprobierte, die ohne Sub bereits mehr als dreimal so viel wie ein Paar SAXX kostet, war ich zwar hin und weg von der Abbildung des Soundtracks, die Effekte wirkten aber häufig etwas aufgesetzt. Dafür war der Klangteppich der Playbar insgesamt zusammenhängender und breiter. Dennoch: Für diesen Preis eine tolle Leistung des Boxenpaars, dessen Stereoortbarkeit aufgrund der separaten, weiter auseinanderliegenden Anordnung die einer Soundbar deutlich schlägt.

Schnelles Bluetooth

Im Studio habe ich die Xbox One X über den digitalen Eingang angeschlossen, den PC über Mini-Klinke und den Mac via Bluetooth. Dabei ist jeweils kein Versatz zwischen Bild und Ton zu bemerken. Auch das Zuspielen vom Smartphone (ich habe das Note 10 von Samsung) und anderen mobilen Devices klappt einwandfrei und schnell. Über die im Lieferumfang enthaltene Scheckkarten-Fernbedienung lassen sich die Anschlüsse umschalten und die Boxen aus dem Stand-by aufwecken, die sich mit Hilfe des Netzschalters am Master auch komplett abschalten lassen.


Die Fernbedienung passt zwar mit Folientasten und Plastikverarbeitung nicht ganz zur Hochwertigkeit der Boxen, sie erfüllt aber ihren Zweck. Weiterhin im Set enthalten sind ein 1 Meter langes 3,5mm-Klinkenkabel sowie das Netzkabel.


Fazit

Ich bin von der Optik und dem Klang der SAXX AS 30 absolut begeistert, der auch ohne Subwoofer über enormen Druck bei natürlicher Ausprägung verfügt. Die Verarbeitung ist – bis auf die Fernbedienung – hochwertig gelungen, das beigelegte Lautsprecherkabel hätte aber gern einen Meter länger sein können. Insgesamt ein tolles Set für einen mehr als fairen Preis.


Wertung:

SAX AS 30

Design: 9/10

Verarbeitung: 9/10

Preis: 10/10

Leistung: 8/10

(bezahlter Link)

Aktualisiert: 27. Feb. 2024

Um das laufende Spielbild meiner Xbox One X in Full HD bei Live-Streams auf twitch, aber auch bei der Aufzeichnung von Material für YouTube-Videos zu meinem PC schicken zu können, nutze ich die Elgato Streaming-Box HD60 S. Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Infrastruktur für mobile Datenübertragung optimiert wurde, auf einen reinen 4K-Workflow wechseln. Aktuell ist aber Full HD für die Weiterverarbeitung und Präsentation auf den diversen Plattformen noch immer die beste Lösung, da damit viele Zuschauer die Möglichkeit haben, dem eigenen Programm zu folgen. Schließlich gilt: Was hat man davon, 4K-Videos anzubieten, wenn sie sich kaum jemand ansehen kann?





Da ich manchmal in 4K zocken möchte (vor allem Games, bei denen es nicht so sehr auf ultraschnelle Reaktionen ankommt) oder mir einen UHD-Film in nativer Auflösung anschauen will, war neben einem Setup mit einem reaktionsfähigen Full-HD-TN-Monitor und einem 4K-IPS-Monitor für die eben genannten Zwecke auch ein besonderer HDMI-Splitter nötig. Dieser muss nämlich zum einen das anliegende 4K-Signal durchschleifen, zum anderen auf Full HD herunterrechnen, da die Elgato HD60 S 4K nicht verarbeiten kann. Inzwischen ist die HD60 S+ auf dem Markt, die dieses Problem behebt, mit einem Preis von 200 Euro aber auch ca. 70 Euro teurer ist als ihre Vorgängerin.


Kein HDR im Mixed-Betrieb

Ich habe lange nach einem Splitter gesucht und mich unter den wenigen Modellen, die meinen Anforderungen gerecht werden, für den VSP01202 von FeinTech (bezahlter Link) entschieden, der seine Dienste ganz ordentlich verrichtet. Achtet beim Anschluss des Splitters darauf, 4K-fähige HDMI-Kabel zu nutzen. Für die Verbindung zur Xbox solltet Ihr am besten das von Microsoft mitgelieferte Modell nehmen. Vom Splitter zum 4K-Monitor von LG sowie zur Streaming-Box habe ich diese Kabel (bezahlter Link) gewählt und gute Erfahrung mit ihnen gemacht.


Beim 4K-Bild muss ich leider auf HDR verzichten – egal, ob ich nun ausschließlich den 4K-Ausgangs-Port nutze, oder am zweiten den Full-HD-Monitor direkt oder über die Elgato verbunden habe. Das steht in der Beschreibung anders. Dort ist nur die Rede davon, dass ich an der Quelle, in diesem Fall also meiner Xbox One X, HDR ausschalten müsste, sollte ich als zweiten Monitor ein Full-HD-Gerät verwenden. Tatsächlich wird mir diese Option im Menü der Xbox aber überhaupt nicht angezeigt und auch beim Display-Check als nicht verfügbar benannt.


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Vorsicht Schwarzbild!

Ein weiterer Kritikpunkt: Beim Ein- und Ausschalten muss ich eine bestimmte Reihenfolge der angeschlossenen Geräte einhalten, damit auch immer auf beiden Monitoren ein Bild zu sehen ist. Schalte ich zum Beispiel den PC aus, mit dem die am Splitter hängende Elgato HD60 S verbunden ist, wird auch auf dem Full-HD-Screen das Bild kurz schwarz, ist dann aber wieder zu sehen. Wer also nicht mehr streamen oder aufzeichnen, wohl aber noch zocken will, sollte auf die Pause zwischen zwei Matches warten, um nicht für einige Sekunden blind zu sein.


Das beschriebene Phänomen taucht übrigens nur dann in dieser abgeschwächten Form auf, wenn ich zum Start der Session zuerst die Xbox und erst dann den PC eingeschaltet habe. Wähle ich die umgekehrte Einschaltreihenfolge, zeigt beim vorzeitigen Ausschalten des PCs auch der Monitor mit dem Bild der noch laufenden Xbox ab diesem Zeitpunkt andauernd nichts mehr an. In diesem Fall hilft dann nur noch entweder das kurze Trennen des HDMI-Kabels von Microsofts Videospielsystem, oder das Ausschalten des Splitters über den gut erreichbaren Netzschalter an dessen Front.


Fazit

Für meine Zwecke, und da ich HDR nicht unbedingt benötige, ist das Gerät passend. Es ist stabil verarbeitet, macht im Großen und Ganzen, was es soll, ist nicht allzu teuer und schön klein. Die genannte Ein- und Ausschaltproblematik spielt nur hin und wieder eine Rolle, da ich zumeist ohnehin sowohl die Xbox als auch den PC gleichzeitig betreibe und auch gleichzeitig ausschalte.


Um in Zukunft flexibler zu sein und eventuell ohne die genannten Kritikpunkte leben zu müssen, steige ich bald auf den FeinTech VSP01401 HDMI 2.0 Splitter (bezahlter Link) um, der vier Ausgänge bietet. So kann ich vom ersten aus direkt in den Full-HD-Monitor gehen und reduziere noch einmal den Lag, den ich derzeit durch das Durchschleifen des Signals über die Elgato HD60 S ein wenig erhöhe. Über den zweiten Out-Port speise ich dann die Streaming Box mit einem Full-HD-Signal, während ich am dritten 4K-Bilder für den LG-Screen abgreife.


Wertung:

FeinTech VSP01202

Design: 7/10

Verarbeitung: 8/10

Preis: 7/10

Leistung: 7/10

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Aktualisiert: 27. Feb. 2024

Für mein kleines Streaming Studio, das gerade einmal 4,5qm groß ist, habe ich nach einer Greenscreen-Lösung gesucht, die ich bei Bedarf schnell auf- und ebenso schnell wieder abbauen kann. Kurz zur Info: Mit einem Greenscreen im Hintergrund eines Videos, das man von sich selbst aufnimmt, kann man alles um die eigene Person herum ausschneiden und durch ein anderes zugespieltes Bild ersetzen. Dadurch entsteht dann beim Streaming oder in einem Video der Eindruck, man säße zum Beispiel direkt vor einer Leinwand, die das Gameplay des neuesten Shooters zeigt. Man kann aber auch eine andere Umgebung einblenden, sodass man plötzlich vor einer Südseekulisse moderiert. Aus dem Fernsehen kennt man diesen Effekt von den virtuellen Nachrichtenstudios oder Meteorologen, die vor eingeblendeter Landkarte ihre Wettervorhersagen abliefern.


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Umgekehrtes Rollo

Auch für diese Problemlösung hat Elgato ein tolles Produkt im Angebot: den Elgato Green Screen (bezahlter Link, Bild unten, links). Der kommt aufgerollt in einer schicken Metallbox daher und lässt sich, nach dem Öffnen der mit zwei Schnappverschlüssen verriegelten Box und dem nach hinter Klappen des Deckels nach oben ausfahren. Er funktioniert wie ein umgekehrtes Rollo. Da der Stoff aber natürlich nicht ohne Unterstützung aufrecht stehen bliebe, wird er über ein cleveres System mit Metallstreben, das beim händischen nach oben ziehen das Tuch mit nach oben zieht und annähernd plan hält.


Damit das Konstrukt nicht umfällt, kann man zwei Füße unterhalb der Box nach jeweils hinten und vorne ausfahren. Wer den Green Screen, wie in meinem Fall, direkt vor einer Wand platzieren will, muss diese aber nicht vollkommen herausdrehen. Ein paar Zentimeter Unterstützung vorn und hinten reichen absolut aus und sorgen dafür, dass die Leinwand nicht allzu weit in den Raum hineinragt. Dafür hätte ich nämlich überhaupt keinen Platz gehabt.


Nichts für große Produktionen

Mit ihren Tuchmaßen von 148x180cm (Boxmaße: 164,5x10,5x11,5 cm) ist die Elgato Lösung in erster Linie für das Streamen auf twitch oder YouTube-Videos geeignet, wo man einfach nur den Oberkörper vom eigentlichen Studiohintergrund lösen und vor einer Game-Situation zeigen möchte. Wer aufrechtstehend eine üppigere Präsentation plant, bei der er vielleicht einen Drohnenflug zeigt oder mehrere Screens auf einer breiteren oder höheren Fläche einblenden will, stößt hier schnell an seine Grenzen.


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Das wird mit dem kürzlich veröffentlichten MT-Modell (bezahlter Link, kostet ebenfalls rund 150 Euro, im Bild rechts) ein wenig besser, das wie ein klassisches Rollo funktioniert. Es hat ausgerollt die Maße 190x100cm, wobei die Box 212cm breit, 8cm tief und 9,5cm hoch ist und hängend über Haken an der Decke oder direkt an einer Wand befestigt werden kann. Anders als bei der Bodenversion, die man zum Einpacken des Tuchs einfach wieder nach unten in die Box drückt (hier sollte man die letzte paar Zentimeter fallen lassen, da nur dann der Mechanismus komplett in die Hülle eintaucht und man den Deckel schließen kann), funktioniert das Einrollen des Rollos wie man es von denen vor Fenstern her kennt. Die Spannung der Federn wurde dabei so eingestellt, dass der Green Screen in gemächlichem Tempo nach oben fährt.

Hervorragende Qualität

Die Fertigungsqualität ist bei beiden Modellen sehr gut. Die Bodenvariante wiegt 9,3kg, das Rollo etwas mehr als die Hälfte davon (5,4kg). Das Metall ist sehr robust – ich fahre zum Beispiel regelmäßig mit den Ausläufern meines Drehstuhls gegen das Bodenmodell und habe noch keine Beule oder Kratzer ausmachen können. Zudem nutzt unsere zweijährige Tochter die Box gern als Sitzgelegenheit oder stellt sich sogar darauf, ohne dass sich etwas verzogen hätte. Das Tuch ist ebenfalls sehr robust, es dünstet auch zu Beginn keine Dämpfe aus und ist – bis auf den leicht eingerollten Rand – komplett plan.

Etwas anstrengend war es, den Hinweisaufkleber zur unbedingten Verwendung der Stützen vorn in der Mitte der Box abzubekommen. Der wurde nämlich nicht mit leichtlöslichem Kleber aufgebracht, weshalb das Entfernen recht aufwendig war. Ich habe dazu warmes Wasser und Seife genutzt, aber auch die nachfolgende grobe Nagellackentferner-Keule konnte dem Metall nichts anhaben. Mein Plädoyer an alle Hersteller, Supermärkte und andere Shops lautet dennoch: Verwendet bitte ausschließlich leicht zu entfernende Aufkleber!


Fazit

Der Elgato Green Screen ist eine robuste, nicht permanente, gut funktionierende Lösung für kleinere Streaming- oder Videoproduktionen, die keine allzu große Fläche abdecken müssen. Wer es breiter braucht, greift zur neue Rollo-Variante mit dem Zusatz MT, die in der Horizontalen 42cm mehr misst. Beide Modelle sind für das, was sie leisten, ein wenig zu teuer geraten. Ein Preis um die 90


Wertung:

Elgato Greeen Screen

Design: 9/10

Verarbeitung: 9/10

Preis: 7/10

Leistung: 8/10

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Wertung:

Elgato Greeen Screen MT

Design: 8/10

Verarbeitung: 9/10

Preis: 7/10

Leistung: 9/10

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